Obertongesang

„In einer Zeit, in der es als Fortschritt gilt, immer mehr und komplexere Informationen auf immer kleiner werdendem Raum immer schneller von A nach B zu transportieren, muten die Obertonklänge in ihrer Langsamkeit wie Zeugen einer längst vergangenen Zeit an. Klänge wie aus einer anderen Welt – Entschleunigung , Weite, Getragensein. Bei meiner ersten Begegnung mit der Welt der Obertöne in einem Konzert hatte ich das Gefühl: Diese Klänge haben Zeit für mich und hören mir zu. In bin ganz unmittelbar gemeint. Nichts gilt es zu verstehen – einfach nur Sein im Lauschen.“ 

(Reinhard Schimmelpfeng